Ann Richter


Themenschwerpunkt: Grafikdesign & Feminismus

Webseiten/Blogs: www.pandan.co , www.annrichter.de

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Stadt: Berlin

Land: Deutschland

Themen: gender & design, visuelle kommunikation, typografie, grafikdesign, editorial design, kuratieren, female entrepreneurship, buchgestaltung, feminismus und medien, visuelle identitäten

Biografie:

Ann Richter ist Diplom-Designerin. Sie hat an der Staatlichen Akademie der Künste Stuttgart und der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert.

Nach Arbeitserfahrungen in renommierten Designbüros wie Project Projects in New York City, Graphic Thought Facility in London und Heimann und Schwantes in Berlin hat sie 2015 zusammen mit Pia Christmann Studio Pandan – Christmann Richter GbR, eine Agentur für Visuelle Kommunikation, gegründet. Der Schwerpunkt der Studios liegt auf prägnanten Bildideen, systematischen Umsetzungen und Typografie als gestalterisches Mittel zu nutzen und der Frage nachzugehen wie Design einen Mehrwert schaffen kann. Studio Pandan gestaltet Publikationen, Visuelle Identitäten, Plakate, Ausstellungen und Webseiten vor allem im kulturellen Bereich.

Zudem arbeitet sie mit der Kuratorin Agnieszka Roguski zusammen unter dem Label A. R. practice an der Schnittstelle zwischen kuratorischer Praxis und Design. 2015 organisierten sie ON VIEW eine Ausstellung die im Internet und im KV—Kunstverein Leipzig präsentiert wurde und die Wechselwirkung von online und offline Ansichten thematisierte.

Ann Richter hat 2018 an der Universität der Künste Berlin gelehrt und gibt aktuell einen Kurs in identity systems an der University of Applied Arts Europe.

Ihr Interesse für Feminismus und Gleichberechtigung fließt in unterschiedliche Projekte mit ein, sei es inhaltlicher oder visueller Art wie zum Beispiel in Ihrer Diplomarbeit Über Amazonen, ein Künstlerbuch über starke Frauenbilder in aktuellen Medien oder Eine Frage der Norm/Form, eine Displayarbeit als Teil der Ausstellung Returning to Sender am HKW Haus der Kulturen der Welt in Berlin.

Ihre Arbeiten wurden u. a. bei Designer’s Open Leipzig, All Possible Futures II in San Francisco, der International Biennal of Graphic Design Brno, im BKV–Brandenburger Kunstverein und AIGA – An Eye on Design Magazine öffentlich präsentiert.