Anna Katharina Neufeld

Literatur- und Kulturwissenschaftlerin / Autorin


Themenschwerpunkt: Sterben/Narrative Medizin

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Stadt: Berlin

Land: Deutschland

Themen: creative writing, literatur des 20. und 21. jahrhunderts, palliative care, berlin, tod, museen, tod und weiblichkeit, sterben, biopolitik, narrative medizin

Ich biete: Vortrag, Seminarleitung, Training, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

Persönliche Anmerkung:

Vortrags- / Workshopthemen:
- Sterben in der zeitgenössischen Literatur
- Polyphonie und Sterben heute
- Sterben und Erzählen
- Zum Verhältnis von Literatur und Palliativmedizin
- Friedhöfe und Berlin
- Museen in Berlin
- Reading Berlin

Biografie:

Anna Katharina Neufeld ist promovierte Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Sie hat 2020 ihre Dissertation zum Thema Sterben und Erzählen an der Schnittstelle zwischen Philologien und Medizin beendet. In diesem Bereich hat sie publiziert und in verschiedenen Formaten und unterschiedlichen Rahmen (von Literatur-/Kulturwissenschaftlichen bis medizinischen Kontexten) Vorträge gehalten, Workshops gegeben und Interviews geführt.
Anna Katharina Neufeld war außerdem lange Zeit im Museumsbereich tätig und hat hier verschiedene Ausstellungen organisiert bzw. kuratiert. Seit 2016 ist sie als freie Dozentin u.a. an der Humboldt-Universität, Summer/Winter School tätig.
Sie ist darüber hinaus als Autorin tätig.

WISSENSCHAFTLICHE PUBLIKATIONEN (Auswahl)
In Vorbereitung: "Sterben erzählen. Polyphones Erzählen als Form zeitgenössischer Sterbekultur" (Dissertation).

2020: „Call me Lazarus – David Bowies Lazarus als Sammlung verschiedener Figuren und Persönlichkeiten“. In: Michael Neecke/Rainer Barbey (Hg.): Schriftstücke. Beiträge zu Philosophie und Literaturwissenschaft. Musik, Melancholie und Tod. Bd. 3 (2020).

2018: „Afterlife oder Erlösung? Reiseschilderung und Sterben in Lionel Shriver's So Much For That“. In: Isabell Stauffer (Hg.): Jenseitserzählungen in der Gegenwartsliteratur. Heidelberg.

2016: „Zwischen Sprachzerfall und Spracherhalt. Zum paradoxen Stimmengefüge in Texten von Tom Lubbock und Wolfgang Herrndorf“. In: Sterben/Erzählen. Hermeneutische Blätter 2/2009, Universität Zürich.

2015: (Hrsg. mit Ulrike Vedder): An der Grenze. Sterben und Tod in der Gegenwartsliteratur. Zeitschrift für Germanistik 25/3.

2015: „Der Sterberaum als Bühne des Übergangs. Raum-Inszenierungen in palliativmedizinischen und autobiografischen Texten“. In: Vedder, Ulrike/Neufeld, Anna Katharina (Hg.): An der Grenze: Sterben und Tod in der Gegenwartsliteratur. Zeitschrift für Germanistik 25/3.

2009: „Die Politisierung des weiblichen Körpers. Vom Hungerlook zur Stilikone“. In: kunsttexte.de 4/2009. www.kunsttexte.de.

2008: „‘Geschichte[n] erzählen, an die wir glauben.‘ Die Darstellung des Bürgertums im Spiegel von Gustav Freytags Roman Soll und Haben. In: Ausst.-Kat. Gründerzeit. 1848-1871. Industrie & Lebensträume zwischen Vormärz und Kaiserreich, hg. von Ulrike Laufer/Hans Ottomeyer. Dresden.

VORTRÄGE / INTERVIEWS
2020: „Sterben in zeitgenössischer Literatur und Film – Unangepasstheit als Spiegel der Realität?“ – Pneumologisch-Thoraxchirurgische Fortbildung/Evangelische Lungenklinik Buch.

2017: „Der Fahrradhelm“, Workshop „Raum und Ding“ – „Internationalen Herbstuniversität“/Central-Kolleg: Transformationen und Transfers. Literarische Raumordnungen und ihre Dynamisierung/HU Berlin.

2016: „Krebs und Entertainment. Die Enttabuisierung eines ernsten Themas“, Deutschlandradio Kultur (Radiointerview).

2016: „Afterlife oder Erlösung? Reiseschilderung und Sterben in Lionel Shriver's So Much For That“, Tagung Komisch, Fantastisch, Ambivalent. Das Jenseits in Prosatexten der Gegenwart/Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

2016: „Reisen ins Jenseits. Sterberäume in der Gegenwartsliteratur“, Workshop: „Literarische Raumordnung: Moderne und ihre Vorgeschichte“/Central-Kolleg Transformationen und Transfers. Literarische Raumordnungen und ihre Dynamisierung/Universität Wien.

2015: „Palliative Pflege zwischen Macht und Ohnmacht. Zur Manifestation stereotyper Geschlechterrollen?“, Kolloquium: „Die Grenzen des Humanen. Biomedizinische Grenzphänomene in der Literatur und Kultur der Gegenwart“/Karl-Franzens-Universität Graz.

2014: „Sterbe-Raum und Raum zum Sterben“, Internationaler Workshop: „An der Grenze des Todes. Literarische und mediale Entwürfe der Gegenwart“, Institut für deutsche Literatur/HU Berlin.

2014: „Sterben in der Literatur“, RBB KULTUR (Radio-Interview).

2012: „Sterben in Andreas Dresens Film ‚Halt auf freier Strecke‘“, 9. Kongress der deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Berlin (Postervorstellung).

COLLOQUIEN / WORKSHOPS
2017: „Raum und Ding“ (mit Magdalena Baran/Christian Wimplinger) – „Internationalen Herbstuniversität“/Central-Kolleg Transformationen und Transfers. Literarische Raumordnungen und ihre Dynamisierung/HU Berlin.

2014: Internationales Kolloquium „An der Grenze des Todes. Literarische und mediale Entwürfe der Gegenwart“ (zusammen mit Ulrike Vedder), Institut für deutsche Literatur/HU Berlin.

2000–2004: „Theses Research Colloquium – „Works-in-Progress (WiP)“ (zusammen mit Simon Strick, Carsten Junker, Susann Neuenfeldt), Institut für Anglistik und Amerikanistik/HU Berlin.

LEHRE
seit 2016: SE (in englischer Sprache): „Berlin's Graveyard Culture as Mirror of Society - Interdisciplinary Perspectives”, HUWISU/ Hu Berlin.
seit 2016: SE (in englischer Sprache): „Cultural Memory – Museums in Berlin“, HUWISU/ HU Berlin.

VL (Gastreferentin): „Sterben im zeitgenössischen Film“ im HS
„Ethik und Film“/Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf .

SE: „Die Leiche: Szenen und Perspektiven auf den toten Körper“ (mit Birgit Lettmann), Vielfalt der Wissensformen und Institut für Kulturwissenschaft / HU Berlin.

SE: „Tod und Weiblichkeit. Zum Zusammenhang von Genre, Gender und Medien“ (zusammen mit Susann Neuenfeldt), Gender Studies/HU Berlin.
„Theses Research Colloquium – „Works-in-Progress (WiP)“ (mit Simon Strick, Carsten Junker, Susann Neuenfeldt), Institut für Anglistik und Amerikanistik/HU Berlin.

MUSEUMS- & KULTURARBEIT
2010–2015: Kunst- und Kulturvermittlung: Kunstinstitut artlab21 e.V. und Galerie E105.

2009–2010: Konzeption und Realisation: Ausstellung „Tadeusz Rolke - Wir waren Hier“, Galerie DerOrt, Berlin.

2008–2010: Ausstellungs- und Veranstaltungsmanagement: Verlag Edition:FotoTAPETA, Berlin.

2007–2008: Organisation und Koordination: Ausstellung „Gründerzeit. 1848-1871. Industrie & Lebensträume zwischen Vormärz und Kaiserreich“, Deutsches Historisches Museum Berlin.

2006–2007: Projektmanagement, Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Messe Berlin.

2005/2006/2008:„Erinnerung, Sprich!“, Internationales Literaturfestival Berlin.