Anna-Lena Klapp


Themenschwerpunkt: Veganismus & Nachhaltigkeit

Twittername: @FoodRevolte

Webseite/Blog: http://foodrevolte.de

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Stadt: Berlin

Land: Deutschland

Themen: veganismus, ernährungsbildung, ernährungssoziologie, nachhaltigkeit, nachhaltige ernährung

Biografie:

Ich bin Ernährungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt der nachhaltigen Ernährung. Ich lebe seit 2009 vegan und arbeite als Fachreferentin für Ernährung und Gesundheit bei ProVeg Deutschland e.V. sowie als Lehrbeauftragte für nachhaltige Ernährung an der Hochschule Fulda und der Bildungsakademie des Bundesverband Deutsche Tafel gGmbH. Im Herbst 2016 ist mein erstes Buch mit dem Titel „Vegane Süßigkeiten – Klassiker zum Selbermachen“ im Neunzehn Verlag erschienen. 2017 folgte dann in Co-Autorinnenschaft das Buch „Tierschutz genießen“, ein Projekt des Deutschen Tierschutzbundes. Zudem verfasse ich regelmäßig redaktionelle Beiträge für unterschiedliche Print- und Onlinemagazine. In meinen Vorträgen, Seminaren und Artikeln setze ich mich in erster Linie mit den Themenfeldern Veganismus, nachhaltige Ernährung sowie Ernährungssoziologie auseinander.

Vorträge / Referenzen:

Vegan = Nachhaltig? Fakten und Mythen einer zukunftsorientierten Ernährungsweise

Kein Fleisch macht auch nicht glücklich, wer Soja isst zerstört den Regenwald, Avocados sind umweltschädlicher als Rindersteaks und dann noch die Sache mit dem Palmöl. Rund um die vegane Ernährung ranken sich viele Mythen. Ist eine vegane Ernährung tatsächlich die nachhaltigste Ernährungsform und welche Kritik ist gerechtfertigt? Ernährungswissenschaftlerin Anna-Lena Klapp klärt Fakten und Mythen einer zukunftsorientierten Lebensweise.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Mann isst Fleisch, Frau ist Fleisch – Doing Gender im kulinarischen Kontext

Der Analyseansatz „Doing Gender“ fasst das Geschlecht nicht als etwas auf das wir haben, sondern als das Ergebnis eigener Handlungen und Wahrnehmungen, die sich an kulturellen Definitionen orientieren. Auch unsere Ernährung unterliegt diesen kulturellen Definitionen. Die unterschiedliche Nahrungsmittelauswahl von Männern* und Frauen* wird im öffentlichen Diskurs jedoch noch immer als etwas höchst „natürliches“ empfunden, dabei ist insbesondere die Lust auf Fleisch viel mehr als eine Frage des Geschmacks. Sie bringt ein symbolisches Herrschaftsverhältnis zum Ausdruck und spielt eine entscheidende Rolle bei der Bildung von Geschlechterrollen.

Der Vortrag „Mann isst Fleisch, Frau ist Fleisch – Doing Gender im kulinarischen Kontext“ wirft einen feministischen Blick auf ein Lebensmittel, welches seit Jahrhunderten hochgeschätzt wird, dessen Image jedoch zu bröckeln beginnt.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch