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Barbara Wimmer

Netzpolitik & Journalismus
Mein Twittername:

@shroombab

Meine Webseiten/Blogs:

http://shroombab.at

https://futurezone.at/author/barbara.wimmer

Meine Themen:

künstliche intelligenz internet der dinge digitalisierung datenschutz überwachung social media netzjournalismus literatur it security netzpolitik

Mein Beruf:

Technologie-Journalistin, Buchautorin

Meine Sprache/n:

Deutsch Englisch

Meine Stadt:

Wien

Mein Land:

Österreich

Meine Biografie:

Mag. Barbara Wimmer ist Journalistin, Buchautorin und Vortragende und lebt in Wien. Sie schreibt und spricht seit rund 15 Jahren über IT-Security, Netzpolitik, Datenschutz und Privatsphäre. Seit 2010 ist sie bei der KURIER-Futurezone als Redakteurin angestellt, davor absolvierte sie nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften eine dreimonatige Journalismus-Lehrredaktion und war zwei Jahre Technologie-Redakteurin bei der Futurezone von ORF Online.

Als Autorin und Vortragende widmete sie sich zuletzt vor allem dem Internet der Dinge sowie der Algorithmenkritik und konnte damit u.a. insgesamt 25.000 Menschen am Chaos Communication Congress in Leipzig (2017) und mehrere Tausend Menschen auf der Netzkonferenz re:publica in Berlin (2019) begeistern.

2018 gewann sie den Journalistenpreis „WINFRA“ in der Kategorie „Online“ und veröffentlichte ihr erstes, gedrucktes Buch namens „Smart Lies – alles smart?“ im Verlag „edition mono“. Ihr erster Kriminalroman erscheint 2020 im Gmeiner Verlag.

Zudem ist sie Jury-Mitglied bei den “Big Brother Awards Austria” sowie Co-Organisatorin des Netzpolitischen Abends in Wien.

Meine Vorträge / Referenzen:

Jobchancen adé: Wenn der Computer "nein" sagt (2019)



Seit Anfang 2019 teilt in Österreich ein Algorithmus alle Jobsuchenden in Kategorien ein. Warum dadurch mindestens 50.000 Menschen auf der Strecke bleiben und wie das Programm des Arbeitsmarktservices (AMS) Frauen, Migranten, Kranke und Alte diskriminiert.
Description
Das österreichische AMS will mit modernen Mitteln die Effizienz steigern, doch verbaut mit seiner Umsetzung Tausenden Menschen ihre Zukunftschancen. Software teilt künftig Arbeitssuchende in drei Gruppen ein: Hohe Chancen, mittlere Chancen, niedrige Chancen. Wer in letzterer Kategorie landet, kriegt keine teuren Zusatzmaßnahmen, weil seine Arbeitsmarktchancen nur gering sind.

Wer eine Frau ist, über 50, Ausländer aus der Nicht-EU oder gesundheitlich beeinträchtigt bekommt vom System von vornherein Abzüge. Negativ-Punkte gibt es außerdem für Betreuungspflichten - allerdings nur, wenn man eine Frau ist. Diskriminierung, die am Arbeitsmarkt existiert, wird somit direkt in das Computerprogramm reingeschrieben und sorgt damit laut Informatikern in einer "Feedback Loop" für noch mehr Diskriminierung dieser Personengruppen.

Das AMS hat zwar eine Art Ergebnisbericht veröffentlicht, aber echte Transparenz herrscht nicht. Statt einer breiten Diskussion, folgen Tests mit Echtzeitdaten aus dem "Data Warehouse". Experten aus den Bereichen Informatik, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften kritisieren die Entwicklung massiv.

Es ist nicht das erste Beispiel dafür, wie Algorithmen diskriminieren und Menschenleben gefährden. Doch es ist eines der ersten Beispiele aus Europa, das plakativ zeigt, was dabei schiefgehen kann. Ich möchte euch meine journalistische Tiefenrecherche mit Gesprächen mit Forschern aus verschiedenen Fachbereichen dazu präsentieren.

This talk is in: Deutsch


Big Brother Awards Laudatio (2019)

Zum 20. Mal wurden vom Verein quintessenz am Freitag die Big Brother Awards im Rabenhoftheater verliehen. Ich bin seit 2015 Teil der Jury, weil ich mich praktisch das ganze Jahr über bei meiner Arbeit als Netzpolitik- und Technologie-Journalistin mit Privatsphäre & Datenschutz-Themen befasse, und durfte als Jurymitglied auch 2019 wieder eine Laudatio halten – dieses Jahr in der Kategorie “Politik”.

This talk is in: Deutsch


Alles vernetzt? Auswirkungen auf die Gesellschaft (2018)

WLAN-Herzschrittmacher, smarte Stromzähler oder Connected Cars: Es gibt bald nichts mehr ohne integrierte Software und Internet-Verbindung. Doch ist es wirklich gut, alles mit dem Netz zu verbinden? Was hat es für Auswirkungen auf die Gesellschaft? Mit ein paar erschreckenden Beispielen möchte Barbara Wimmer zeigen, warum man damit mitunter die gesamte Infrastruktur gefährdet und wie ein Mix aus Achtsamkeit, Regulierung und Kunden-Rebellion noch dafür sorgen könnte, dass wir da wieder rauskommen.

This talk is in: Deutsch


Best of IoT Fails (2017)

The internet of things (IoT) is just at the beginning of its development, but there are already various examples of so-called fails, which are not coming from the pen of science fiction authors. In my talk, I present current examples that I collected as a journalist and did write about that might sound like science fiction, but actually have already taken place. I am also presenting collected solutions on how to make IoT a little bit more failure free and more privacy save.

This talk is in: Englisch