Christiane Wittenbecher

Journalist, CEO


Themenschwerpunkt: Video & VR

Twittername: @wittenbecherc

Webseiten/Blogs: www.intovr.de , https://intovr.de/christiane-wittenbecher/ , https://intovr.de/christiane-wittenbecher/

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Stadt: Berlin

Land: Deutschland

Themen: journalismus, vr, virtual reality, innovationen, storytelling, social media, digitaler journalismus, social video, 360°, mobile reporting

Ich biete: Vortrag, Moderation, Seminarleitung, Beratung, Training, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

  Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.

Biografie:

“Wir helfen unseren Kunden, ihre Geschichten visuell zu erzählen und damit Menschen zu erreichen.“ Für Journalistin und Geschäftsführerin Christiane Wittenbecher ist das der Treiber hinter all dem, was sie bei Into VR & Video macht. Ihre Bandbreite reicht von immersiven 360°-Erlebnissen über Webvideo und Social-Video, Mobile Reporting, agieren vor der Kamera bis hin zu multimedialem Storytelling. Als Speakerin und Workshop-Trainerin gibt sie ihr Wissen regelmäßig weiter.

Christiane Wittenbecher gehört zu den führenden und erfahrensten VR-Storytellern Deutschlands. Ob als VR-Journalistin im Kampfgebiet, 360°-Reisereporterin und unter Tage oder als fiktive Geschichtenerzählerin wie beispielsweise mit Sebastian Fitzeks “Insasse” in VR, hat sie das junge Medium von Anfang an mitgestaltet. Ihre Reisen führten sie bisher unter anderem in den Irak, in die Ukraine, nach Russland, Bhutan, Singapur, Bangladesch, Thailand, Osteuropa u.m.

Um auf ihre Einsätze in Krisengebieten gut vorbereitet zu sein, hat Christiane das Krisentraining für Journalisten (HEAT) der Bundeswehr absolviert. Pionierarbeit war die Produktion des VR-Reenactments „Was wollten Sie in Berlin? – Als Häftling im Stasi-Gefängnis“, ein immersives Geschichtsprojekt, das kürzlich mit dem Deutschen Reporterpreis 2017 ausgezeichnet wurde. Hier schlüpft der Zuschauer selbst in die Rolle eines Gefangenen der DDR-Geheimpolizei Stasi.

Ihre Expertise im Bereich VR/360°-Video aber auch Social Media und Visual Storytelling führt Christiane regelmäßig als Speakerin und Trainerin zu Konferenzen wie der re:publica, dem ARD Innovation Day, European Newspaper Congress, Frankfurter Buchmesse sowie zu Hochschulen und Akademien wie der TU Dortmund, Universität Leipzig, FH St. Pölten, Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Christiane hat nach ihrer crossmedialen Ausbildung beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehrere Jahre beim Mitteldeutschen Rundfunk für Radio, TV, das Web und Social Media produziert. Für die WELT war sie regelmäßig als Videoreporterin im Einsatz und in führender Rolle als CvD für das Team verantwortlich. Daneben arbeitete sie auch für Medienhäuser wie SPIEGEL ONLINE, ZEIT und das Y-Kollektiv (ARD-ZDF-Angebot Funk).

Einige ihrer Arbeiten wurden mit Preisen ausgezeichnet, so zum Beispiel mit dem Deutschen Reporterpreis, dem Deutschen Fernsehpreis, dem Bremer Fernsehpreis und mit einer Nominierung beim Grimme-Preis. Zuletzt wurde das Team IntoVR vom Medium Magazin bei den „Journalisten des Jahres“ geehrt.

Vorträge / Referenzen:

VR in crisis regions - Possibilities, limits, do's and dont's

360° video is no longer strange and exotic in the media cosmos. Today, experience with the new technology has been accumulated worldwide.

The specially VR-experienced panelists report on their experiences with VR cameras in crisis regions. They have been to refugee camps in Syria, Damascus, the poorest regions of Nigeria and Cameroon. They show regions that are in a long crisis and usually do not appear in the Daily News. Places forgotten by the world. They expose themselves to dangerous situations in order to use new VR technology to give other people the opportunity to gain an impression of other, far-away living environments from a distance and to somehow be emotionally involved.

The panel discussion will focus on the experiences with VR equipment in crisis regions and how to combine the latest technology with new rules of storytelling. What was initially a trial and error game with the new technology has since become known dos and don' ts.

360° videos are not the cure-all for every situation. In the discussion we want to show what possibilities and limits 360° videos have in perception of foreign places. Almost every month new devices are launched, which technical features make a 360° film particularly immersive and which technology can be recommended for VR newbies?

Dieser Vortrag ist auf: Englisch
c-tv Konferenz am 9. Mai 2017: exploring visionary media technologies

Neue Technologien haben die Entwicklung des Bewegtbildes jeweils entscheidend geprägt, so kam der Ton zum Bild, das Livebild in die Wohnzimmer und das interaktiv steuerbare Bild in die Datenbrille. Der konzeptionelle Einsatz von Technik folgte und folgt immer der inhaltlich motivierten Vision, das Erzählen von Geschichten und die Immersion des Publikums zu gestalten.

Die c-tv Konferenz 2017 präsentierte visionäre Vorhaben aus Forschung, Kunst und Praxis, die die Entwicklung (oder innovative Anwendung) neuer Technologie voraussetzt.

Wie werden Realbilder in virtuellen Sets gesteuert? Ist Trixel das neue Pixel? Wie klingt der Sound von KRAFTWERK in 3D? Was kann Lasermikrofon und WIFI Häcksler aus Künstlerhand zum Innovationshype beitragen? Was kann eine stereoskopische Fokusmessung leisten? Welche Ergebnisse liefert ein sechsachsiger Kamerakran für Pixilation? Bedeutet Innovation und Wertschöpfung immer, Markt und Technik sind bereit?

Diesen und weiteren Fragen ging die c-tv Konferenz 2017 mit Vorträgen und Diskurs am Vormittag und mit Workshops am Nachmittag nach.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
European Newspaper Congress 2018: Virtual Reality Journalismus im Newsroom - Storytelling statt nur teure Technik

Gutes Storytelling für 360°-Videos, das ist weit wichtiger als teure Kameratechnik. Da waren sich Christiane Wittenbecher und Ringier-Videochef Sebastian Pfotenhauer einig beim Panel auf dem European Newspaper Congress in Wien. Die IntoVR-Journalistin gab Tipps für die Produktion von 360°-Videos, der Macher von BlickVR zeigte zudem auf, wie man mit VR im Journalismus Geld verdienen kann.

“Virtual Reality Journalismus im Newsroom”, das Thema des Talks, klingt nach teurem Experimentieren – muss es aber nicht. Das wurde bei dem Expertengespräch auf dem European Newspaper Congress in Wien deutlich. Effizienz beim Produzieren und ein Konzept zur Monetarisierung machen das Thema auch für Zeitungshäuser interessant.

“Es ist kein Wettrennen um die beste Technik, um das teuerste Equipment”, stellte Christiane Wittenbecher klar. “Unser Anspruch ist, auch wirklich eine Geschichte zu erzählen. Und nicht nur das. Die Geschichte so zu erzählen, dass sie auch zu dem Medium passt”. Das Team IntoVR bestehe ausschließlich aus Journalisten, erläuterte sie, wenn auch eine gewisse Technikbegeisterung notwendig sei.

IntoVR-Journalistin Christiane Wittenbecher im Talk beim European Newspaper Congress (Foto ©: European Newspaper Congress)
IntoVR-Journalistin Christiane Wittenbecher im Talk beim European Newspaper Congress (Foto ©: European Newspaper Congress)
Kameras für 360°-Videojournalismus
Noch deutlicher äußerte sich Sebastian Pfotenhauer. “Dieses Bild macht Angst”, sagte er, als Moderator Prof. Dr. Martin Zimper ein Bild von aufwändigeren Kameras aus dem Bestand von IntoVR in einer Präsentation zeigte. “Es gibt sehr kleine Kameras, zum Beispiel von Gopro oder Samsung, mit denen wir Blick-Journalisten aus dem Newsroom ermutigen, selbst 360°-Videos zu drehen.”

Und Christiane Wittenbecher ergänzte: “Wir gucken auch, welche Kamera nutzen wir für welche Situation”, manchmal sei auch eine Kamera für wenige hundert Euro ausreichend. Das Beispiel BlickVR und die Storyteller von IntoVR waren Role Models für die Medienmacher beim Kongress in Wien. Sebastian Pfotenhauer vermeldete Erfolge. “Wir haben vom Start an schwarze Zahlen geschrieben. Es ist nicht so teuer. Wir setzen auf Native Advertising, Branded Content, zur Monetarisierung”.

IntoVR hat seit September 2016 bereits rund 30 journalistische 360°-Filme für Ringiers BlickVR gedreht, meist im Ausland, in Irak, Ukraine, Bangladesch, Grönland, Thailand und vielen weiteren Ländern. Insgesamt hat Ringier seit 2013 rund 120 Produktionen in 360° Video veröffentlicht und damit mehr als 33 Millionen Videoanrufe erreicht.

Nicht nur die Abrufzahlen stimmen, berichtete Sebastian Pfotenhauer: “Die Verweildauer ist tatsächlich extrem hoch, das haben wir festgestellt. Deswegen spielen wir diese Videos bewusst auch bei uns immer zu Abendzeiten aus oder am Wochenende.”

Beim Kongress werden zwei 360°-Videos von IntoVR-Autorin Christiane Wittenbecher in einem Ausstellungsbereich auf VR-Brillen gezeigt, eine Reportage aus dem weltgrößten Flüchtlingscamp in Bangladesch sowie der mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnete Film “Was wollten Sie in Berlin?!”.

Der gesamte Talk zum Thema VR Journalismus ist auf dem Youtube-Kanal des European Newspaper Congress abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=zSMx4iv_Cq8

So geht Storytelling in 360°/VR

Nicht die Technik macht den Unterschied, sondern das Storytelling. Was eine gute 360°-Story braucht, wie man sie produziert und wo es schwierig wird, zeigen wir hier. Einfach und verständlich.

Bei keinem anderen Medium erleben wir so intensive und emotionale Reaktionen auf Inhalte wie bei 360°-Videos. Besonders dann, wenn sie auf einem Virtual-Reality-Headset präsentiert werden. Ob eine Geschichte funktioniert, ein Inhalt seine immersive Wirkung entfalten kann, hängt von vielen Faktoren ab. Der wichtigste: gutes Storytelling.

Im Talk mit Moderatorin Susanne Schöne erklärt IntoVR-Autorin und Trainerin Christiane Wittenbecher, worauf es ankommt. Die Aufnahmen, die bei der IFA 2018 entstanden sind, stellt uns freundlicherweise die WELT-IFA-Redaktion zur Verfügung.

Der Talk in voller Länge: https://www.youtube.com/watch?v=WDOFDMmH1Bw

Teil 1: Welche Rolle hat der Nutzer?
https://www.youtube.com/watch?v=GjrezsL1gGc

Teil 2: Krisengebiete:
https://www.youtube.com/watch?v=FnCY6yRQT4U

Teil 3: Equipment
https://www.youtube.com/watch?v=9bVrZ4cWlRs&t=1s

Teil 4: Unser Team, unsere Kunden
https://www.youtube.com/watch?v=7gsesx4JFvo&t=356s

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
So können Verlage von Virtual Reality und 360°-Video profitieren

Virtual Reality meets book industry. Was auf dem ersten Blick wie ein Zusammenprall zweier Welten aussieht, könnte sich auch als große Chance erweisen. Mit VR-Brillen und 360°-Filmen lassen sich Zuschauer in fremde Welten teleportieren: An faszinierende Orte, an denen Geschichten entstehen, Orte, zu denen sie sonst keinen Zugang haben. Oder gar in vergangene Zeiten. Ein Beispiel, das uns Christiane Wittenbecher zeigen wird, ist die 360°-Experience von IntoVR, in der Menschen in die Rolle eines DDR-Dissidenten schlüpfen und plötzlich im Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen inhaftiert sind. Grundlage für diesen VR-Film ist das Buch „Vernehmungsprotokolle“ von Jürgen Fuchs. Diese und andere Produktionen geben eine Idee davon, wie auch Buchverlage diese neue immersive Art des Storytelling für sich nutzen können. Welche Möglichkeiten es darüber hinaus für die Bildungsmedien gibt, erfahren wir von Marcus Ventzke vom Institut für digitales Lernen. Dort wird über einen didaktischen Mehrwert von AR- und MR-Technologien für Lernprozesse nachgedacht – etwa, um historische Stadträume analysierbar zu machen und Denkmäler als Kompositionen verschiedenster Wertbeziehungen und Botschaften ‚zum Sprechen’ zu bringen. Mit ihnen und Sabina Ciechowski vom Rowohlt Verlag diskutieren wir gemeinsam, welche Anwendungen und Chancen sich für den Buchmarkt ergeben.

Speaker:
Christiane Wittenbecher, Journalistin, IntoVR 360
Sabina Ciechowski, Leitung Marketing, Rowohlt Verlag
PD Dr. Marcus Ventzke, Geschäftsführer, Institut für digitales Lernen
Moderator: Leander Wattig, Eventkonzepter und Publisher,
ORBANISM

In offizieller Partnerschaft mit der Frankfurter Buchmesse öffnete sich dort 11.-15. Oktober 2017 auf 150 qm der ORBANISM SPACE als Digitaltreffpunkt mit fünf Tagen Programm – kuratiert von Leander Wattig und Christiane Frohmann: http://orbanism.com/space/

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
SMWHH 2019 | 360 Grad Video – Storytelling zwischen Präsenzerleben und Informationsvermittlung

Mit 360-Grad-Video werden Räume in ihrer Komplexität in alle Richtungen gleichermaßen abgebildet. Die Nutzer können in der Rezeption zwar keinen Einfluss auf den Handlungsverlauf nehmen, dafür aber individuell Bildausschnitte wählen und verändern. Je nach Endgerät (auf einem mobilen Endgerät, einem Monitor oder via VR-Brille) und der Provenienz des Videos und den Projektionsmöglichkeiten (Qualität der Auflösung, als 2D- oder 3D-Aufnahme, mit Surround-Sound oder Monodirektional) intendieren 360-Grad-Videos in besonderem Maße ein Präsenzerleben; das Gefühl, „wirklich“ an einem anderen Ort und Teil eines visualisierten Geschehens zu sein. Daraus erwachsen einerseits spezifische Möglichkeiten für ein Storytelling, und anderseits muss dabei weitgehend auf die Möglichkeiten der historisch gelernten audio-visuellen Kommunikation verzichtet werden, die auf eine Kombination aus wechselnden Einstellungsgrößen, Kameraperspektiven und (schnellen) Schnitten setzt.

Moderiert von Andreas Hebbel-Seeger (Professor für Medienmanagement und Head of Media School am Campus Hamburg der Hochschule Macromedia) stellen Martin Heller (Head of Video Innovation bei WELT), Sebastian Pfotenhauer (Head of Video bei Ringier AG) und Christiane Wittenbecher (IntoVR 3sechzig GmbH) zunächst ausgewählte Projekte vor und skizzieren die jeweiligen Kommunikationsziele und Umsetzungsstrategien. In einem abschließenden Panel-Talk werden die basalen Variablen für eine erfolgreiche Kommunikation mit 360-Grad-Video zusammengetragen.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch