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Dr. Judith Christine Enders

Nachhaltigkeit - Generationen
Meine Biografie:

Dr. Judith C. Enders, Diplompolitologin und promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin war sie u.a. beim Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) tätig. Seit 2002 Lehraufträge am Otto-Suhr-Institut der FU-Berlin und der Rutgers University, State University of New Jersey und der Universität Erfurt. Nach der Rückkehr von einem Forschungsaufenthalt in New York 2007 Promotion zum Thema ‚Wissensnetzwerke und Klimapolitik’ an der Universität Kassel.Seit 2002 Lehraufträge am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin, der Rutgers University, State University of New Jersey und der Universität Erfurt. Heute ist sie Dozentin an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Judith Christine Enders ist Mitbegründerin des Netzwerkes „Dritte Generation Ostdeutschland“, Gründungsmitglied des „perspektive hoch 3 e.V.“ und engagiert sich im Projekt „Transition Dialogue - Mapping a Generation in Transition - An East European project about transition experiences“.

Meine Vorträge / Referenzen:

Interview bei der Deutschen Welle zum Thema Deutsche Einheit und Transformation

Judith Enders: "In ‚Ossis‘ und ‚Wessis‘ zu trennen ist überholt"

Sie war dreizehn als die Mauer fiel - ein Erlebnis, das sie geprägt hat wie viele ihres Alters. Daraus entstand ein Buch: "Wie habt ihr die die DDR erlebt? Warst Du angepasst oder warst Du kritisch?" Die dritte Generation Ost im Gespräch mit ihren Eltern. fragen ihre Eltern? Mit der Autorin Judith Enders haben wir über "Ossis" und "Wessis", Brüche und Umbrüche und die deutsche Einheit gesprochen.

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Interveiw im Deutschlandfunk „Es ist nie zu spät, aufeinander zuzugehen“

„Es ist nie zu spät, aufeinander zuzugehen“

Der Mauerfall und der nachfolgende Transformationsprozess seien für viele Ostdeutsche traumatisch gewesen, sagte die Politikwissenschaftlerin Judith Enders im Dlf. Sie hätten sich an ein komplett neues System angepasst, dafür aber wenig Anerkennung vom Westen erfahren. Ein Dialog könnte helfen.

Judith Enders im Gespräch mit Sarah Zerback

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Redezeit-Themenabend 30 Jahre nach dem Mauerfall Mittwoch, 02. Oktober 2019, 20:30 bis 22:00 Uhr NDR info

Der dritte Oktober erinnert an eine Sternstunde der deutschen Geschichte. Das geteilte Land wurde wieder vereint. Doch in den Folgejahren zeigt sich, dass es mit dem Fall der Mauer allein nicht getan war. Die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West ist auch heute noch nicht vollendet.

Was trennt Ost- und Westdeutsche noch? Wie nah sind sie sich gekommen? Sind Mentalitätsunterschiede vor allem ein Problem der älteren Generation? Wie groß ist die Unzufriedenheit mit den politischen Verhältnissen in den neuen Bundesländern? Welche Rolle spielen soziale Fragen? Wird die Zeit die Unterschiede einebnen?

Um diese und andere Fragen geht es im Themenabend auf NDR Info - mit einer extralangen Ausgabe der Redezeit von 20.30 bis 22.00 Uhr.

Redezeit-Moderator Andreas Kuhnt begrüßt als Gäste:

Christian Hirte
Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie im Kabinett Merkel IV, Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer

Johannes Nichelmann
freier Journalist und Autor von „Nachwendekinder. Die DDR, unsere Eltern und das große Schweigen“

Dr. Ulrich Schneider
Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes

Dr. Judith C. Enders
Politikwissenschaftlerin, Mitautorin der Reihe „Dritte Generation Ost“

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The Pearson Global Forum: Moderation Panel: DEALING WITH IDENTITY: TRANSITIONS IN GERMANY

Moderation Panel:
DEALING WITH IDENTITY: TRANSITIONS IN GERMANY

Naika Foroutan; Director, Berlin Institute for Empirical Integration and
Migration Research
Thorsten Benner; Co-Founder and Director, Global Public Policy Institute;
Faculty, The Hertie School of Governance
Philip Faigle; Special Projects Editor, ZEIT ONLINE
Thomas Bagger; Ambassador; Director-General for Foreign Aairs,
Bundestag

Moderator: Judith C. Enders; Researcher, University of Applied Sciences;
Founder, Perspektive Hoch 3; Member, Committee Around the Celebration
of the 30th Anniversary of the Fall of the Berlin Wall

Video: https://thepearsoninstitute.org/globalforum2019?tab=2




Der Mauerfall, Transformationsprozesse und die innerdeutsche Migration

Vortrag von Dr. Judith C. Enders am Sonntag, 8. September 2019, um 10.30 Uhr

Nach dem Mauerfall war die Bundesrepublik geprägt von Zuzügen aus der ehemaligen DDR. Bürger zweier Staaten begegneten sich, mit ihren jeweils eigenen gesellschaftlichen und politischen Hintergründen. In ihrem Vortrag im Deutschen Auswandererhaus beleuchtet Politikwissenschaftlerin Judith C. Enders, Lehrbeauftragte an der Alice Salomon Hochschule Berlin und Mitglied der Kommission der Bundesregierung „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“, vor allem die biographischen Erfahrungen der „Dritten Generation Ost“, die zwischen 1975 und 1985 in Ostdeutschland geboren wurde. Was hat die große „Auswanderungswelle“ aus Ostdeutschland mit den Abgewanderten und mit den Daheimgebliebenen gemacht und welche Bedeutung hat dies für die gesamtdeutsche Entwicklung? Kann man vielleicht sogar von einer innerdeutschen Migration sprechen? In ihrem Vortrag setzt sich Dr. Judith C. Enders mit diesen Fragen auseinander. Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe des Freundeskreises Deutsches Auswandererhaus e.V..
Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

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Presentation and discussion Subject Disadvantages suffered by and discrimination against East Germans in the reunited Germany - experience, perspectives and transformations

Perspektive hoch 3 e.V.
Presentation
and discussion
Subject
Disadvantages suffered by and discrimination against East Germans
in the reunited Germany - experience, perspectives and
transformations
by Dr. Judith Enders, Deputy Chairperson of the Association,
Political Scientist
Ms. Dörte Grimm, Filmmaker and author

Goethe-Institut
Room 302
Neue Schönhauser Str. 20
10178 Berlin

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Podium: Die Übernahme. Wie Ostdeutschland Teil der Bundesrepublik wurde.“ Eine Bilanz zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution

Termin: 07.10.2019 / 20:00 Uhr
Veranstalter
Verlag C.H.Beck München
Robert-Havemann-Gesellschaft
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
die taz

Kurzbeschreibung

Noch am Morgen des 9. November 1989 ahnte niemand, dass an diesem Tag die Mauer fallen würde. Es war eine Zeit, in der täglich die Phantasie die Realität überholte. Während sich im Osten in atemberaubendem Tempo für alle alles änderte, änderte sich im Westen kaum etwas. 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution ist es Zeit für eine Bilanz: Was genau lief im Osten ab? Welche Vorstellungen und Hoffnungen verbanden die Menschen mit dem Umbruch und der deutschen Einheit? Wie haben die damaligen Erfahrungen, die von vielen als traumatisch erlebt wurden, die Einstellungen zur Demokratie geprägt?

Grußwort:Jonathan Beck | C.H. Beck Verlag

Podium:

Judith Enders, Mitbegründerin der Initiative „Dritte Generation Ostdeutschland“
Jakob Hein, Autor
Ilko-Sascha Kowalczuk, Historiker, Autor des Buches „Die Übernahme. Wie Ostdeutschland Teil der Bundesrepublik wurde“
Peggy Piesche, Kulturwissenschaftlerin, Heinrich-Böll-Stiftung

Moderation: Jens Bisky | Autor, Journalist

Musik: Carsten Gradmann und Markus Behrsing

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Diskussion zur Vorpremiere Dokumentarfilm „Wer braucht den Osten?“ 16. Mai 2018

Der Film „Wer braucht den Osten?“ feiert in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung seine Vorpremiere. Im Anschluss diskutieren Petra Köpping (Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, SPD) Steffen Flath (ehemaliger sächsischer Umwelt- und Landwirtschaftsminister sowie Kultusminister, CDU) Dr. Judith C. Enders (Dritte Generation Ost) Prof. Olaf Jacobs (Filmproduzent, Hoferichter & Jacobs Film- und Fernsehproduktion) Die Moderation übernimmt Peter Stawowy (Journalist und Geschäftsführer des Stawowy Verlags).

Dr. Judith Enders diskutiert mit Petra Köpping (Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, SPD) Steffen Flath (ehemaliger sächsischer Umwelt- und Landwirtschaftsminister sowie Kultusminister, CDU)und Prof. Olaf Jacobs (Filmproduzent, Hoferichter & Jacobs Film- und Fernsehproduktion). 23.05.2018 19:00–21:00 Uhr Dresden, Sächsische Landeszentrale für politische Bildung Schützenhofstraße 36, 01129 Dresden, Deutschland




„DDR-Geschichte im Gespräch der Generationen“ mit Diskussion und Gespräch: Diskussionsgäste: Dr. Judith Enders und Dr. Irina Mohr

27 Jahre nach der Wiedervereinigung zeigen sich im Geschichtsbild der DDR wahrnehmbare Unterschiede zwischen Erinnerung und politischer Aufarbeitung: Individuelle und familiäre Erinnerungsbilder scheinen nicht deckungsgleich mit dem in den Geschichtsbüchern vermittelten Bild der DDR zu sein.

Das Buch „Wie war das für Euch? Die dritte Generation im Gespräch mit ihren Eltern“ versammelt vielfältige Perspektiven auf den Dialog der Generationen zum Umgang mit der DDR.

Die heute 30- bis 40Jährigen – die Dritte Generation Ost –– waren 1989 Kinder oder junge Erwachsene. Sozialisiert in zwei verschiedenen politischen Systemen, haben sie den Umbruch von Politik und Gesellschaft sowie die Realitäten eines sich neu findenden Deutschlands erlebt. 28 Jahre nach der Friedlichen

Revolution und der danach folgenden Deutschen Einheit stellen sie nun Fragen, die sie schon immer stellen wollten, für die es bisher aber noch keinen Raum oder keine Gelegenheit gab: Wolltet ihr auch weg? Habt ihr eigene Erfahrungen mit der Stasi gemacht? Wie ging das mit der Vereinbarung von Kindern und Karriere? Seht ihr euch als Gewinner oder Verlierer der Einheit?

Sie fragen nach dem (un)sichtbaren Erbe der DDR, nach dem Leben in einem verschwundenen Land, das nach wie vor das Heutige prägt. Und sie treibt auch die Frage um, was sie von diesem Erbe mitnehmen wollen in die Zukunft des vereinten Deutschland.

Wir freuen uns, Judith Enders, Irina Mohr und Franziska Richter auf Gut Gödelitz begrüßen zu dürfen. Zur Vorstellung der Wanderausstellung, der Buchvorstellung und dem anschließenden Gespräch laden wir Sie herzlich ein.

Die Wanderausstellung „ und dann sind wir an die Ostsee gefahren. Die DDR-Geschichte im Gespräch der Generationen“ gibt Antwort auf die Frage, wie in ostdeutschen Familien in vier Generationen über die DDR gesprochen und wie das Leben in der DDR als Anpassung oder Widerspruch erinnert wird.

16 ostdeutsche Familien haben insgesamt an diesem Projekt teilgenommen und ein faszinierender Blick in die Erinnerungslandschaften ist entstanden. In dieser Ausstellung werden sechs Familien mit Fotos und Zitaten vorgestellt. Es folgen anonymisierte Zitate aus den Interviews den an dem Interviewprojekt beteiligten Familien, welche die Bandbreite heutiger Einschätzung des Lebens in der DDR verdeutlichen. In der Zusammenschau zeigen sich in der Ausstellung differenzierte Bilder erlebter Geschichte.




Buchmesse 2017 Wie war das für Euch? Die Dritte Generation Ost im Gespräch mit ihren Eltern

Fast drei Jahrzehnte nach der Wende sucht die Dritte Generation Ost den Dialog mit den Eltern.

Fast drei Jahrzehnte nach der Wende sucht die Dritte Generation Ost - 2,4 Millionen in der DDR geborene Menschen - den Dialog mit den Eltern. Sie stellen die Fragen, die sie schon immer stellen wollten, für die es bisher keinen Raum oder keine Gelegenheit gab. Die Herausgeberinnen und Beiträgerinnen des Buches »Wie war das für Euch? Die Dritte Generation Ost im Gespräch mit ihren Eltern« Judith C. Enders, Bianca Ely und Maike Nedo berichten im Rahmen der Veranstaltung von ihren Gesprächserfahrungen, von Hürden und Bereicherungen, von der anhaltenden Suche nach Antworten. Moderation: Lektorin Johanna Links

»Wie war das für Euch? Die Dritte Generation Ost im Gespräch mit ihren Eltern«, hg. von Judith Enders, Mandy Schulze und Bianca Ely




Frauentag 2017 Festlichkeiten zum Internationalen Frauentag am 11. März 2017 im Sächsischer Landtag

Festrede und Diskussion. Dr. Judith C. Enders

Alljährlich stattfindende festliche Feierlichkeit zum Internationalen Frauentag, Festveranstaltung 2017.
Schirmherr ist erneut Landtagspräsident Rößler, welcher allerdings kein Grußwort überbringt – das übernimmt die Vizepräsident Horst Wehner.
Im Rahmen der Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag möchten wir die Rolle der Frauen in der DDR kritisch diskutieren. Dabei soll auch der jungen Generation Ostdeutscher Frauen eine Stimme gegeben werden, die Ihre Kindheit noch in der DDR verbracht haben und quasi in zwei gegensätzlichen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Systemen aufge-wachsen sind. Allein zur 3. Generation Ost zählen 2,4 Millionen Männer und Frauen. Die so genannten Wendekinder haben den Systemwandel miterlebt. Sie kennen die Unsicherheit und die Arbeitslosigkeit die in der Nachwendezeit folgte und oft ihre Mütter und Väter erfahren mussten.




„(Un)Sichtbares Erbe?“ Die dritte Generation Ost im Gespräch mit ihren Eltern Buchvorstellung und Diskussion

Titelfoto
Im Rückblick • Reihe "Zur Lage der Generationen"

"(Un)Sichtbares Erbe?"
Die dritte Generation Ost im Gespräch mit ihren Eltern

Buchvorstellung und Diskussion am 15.11.2016 • 19.30 Uhr
In den Spreewerkstätten, Am Krögel 2, 10179 Berlin

Eine Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie und Perspektive3 e.V.

Das Buch, das wir bei unserer Veranstaltung vorstellten und diskutierten, versammelt vielfältige Perspektiven auf den Dialog der Generationen und enthält Anregungen zum Nachdenken über einen gelingenden Austausch zu den Umbruchs- und Transformationserfahrungen in Ostdeutschland.

Wie sieht das Erbe der DDR aus? Wie steht die Elterngeneration heute zu dem Schweigen und den Rückzügen ins Private vieler in der Zeit der DDR? Bedauern einige nun, dass die Umbruchszeit nicht aktiv von ihnen mitgestaltet werden konnte? Können spezielle ostdeutsche Erfahrungen 26 Jahre nach der Wiedervereinigung die gesamtdeutsche Entwicklung beispielsweise gerade in der Familien- und Gleichstellungspolitik beeinflussen? Und was hindert einige Menschen in Ostdeutschland eigentlich daran, das vereinte Deutschland als ein Land, als ihr Land zu sehen, in dem Mitwirkung, Wohlstand und Freiheit stärker als in anderen Ländern zu finden ist.




24. Mai 2016 Masala - Podiumsdiskussion: Das Abkommen von Paris – der große Wurf oder ein Sturm im Wasserglas?

Das Thema des diesjährigen Masala-Weltbeatfestivals sind die globalen Folgen des Klimawandels wie auch jene Projekte, die überall auf der Welt von Basisinitiativen gestartet werden, um diesen Folgen zu begegnen.

In diesem Rahmen erklären und diskutieren die Gäste unserer Podiumsdiskussion das UN Klimaabkommen von Paris - aus wissenschaftlicher und politischer Perspektive. Verständlich, fachkundig und kontrovers. Und unter Beteiligung des Publikums. Eintritt frei

Mit:
Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, Kimafolgenforschung
Dr. Judith Enders, angewandte Nachhaltigkeitsstudien
Dr. Tadzio Müller, Referent Klimagerechtigkeit und Energiedemokratie bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Moderation: Romina Ranke, BUNDjugend Niedersachsen/ JANUN e.V. Niedersachsen In Kooperation mit dem Wissenschaftsladen Hannover, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, der BUNDjugend Niedersachsen und JANUN e.V.
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Der Klimawandel ist ein physikalisches Phänomen mit ökonomischen Ursachen und sozialen und politischen Folgen für die gesamte Menschheit. Für den Umgang mit dem Klimawandel müsste sich eigentlich eine globale Gesellschaft herausbilden.

Doch anstatt die verbindenden Sachzwänge dieser fundamentalen Krise der Menschheit als solche anzuerkennen, droht sich vielmehr die bestehende soziale Spaltung durch den Klimawandel erneut zu verschärfen: Beschleunigte Wüstenbildung in den ärmsten Regionen der Welt, steigende Meeresspiegel als neue Fluchtursache oder die ungleichen materiellen Möglichkeiten in den verschiedenen Regionen der Welt, mit Unwetterkatastrophen umgehen zu können.

Zu diesen unmittelbaren Faktoren kommen die indirekten politischen Folgen des Klimawandels hinzu: Konflikte um Zugang zu Trinkwasser oder landwirtschaftlich nutzbaren Flächen verschärfen sich ebenso wie der Streit darum, ob Schwellenländer ausgerechnet von den etablierten Industrienationen in ihrer ökonomische Entwicklung mit Hinweis auf den Klimawandel ausgebremst werden dürfen.

Doch ungeachtet dieser Verhältnisse entstehen überall auf der Welt Basisinitiativen, die lokal wie global Perspektiven für einen anderen Umgang mit der Klimakrise aufzeigen.




Wie steht es um die Deutsche Einheit? Auftaktveranstaltung zum Online-Dialog über den Stand der deutschen Einheit 2016

Datum

26.09.2016 21:00–23:00 Uhr
Ort

Dresden, Pavillion der Stiftung Friedliche Revolution
Theaterplatz, Dresden, Deutschland

26 Jahre ist die deutsche Einheit nun schon alt, die Einschätzungen und Bewertungen dieses historischen Ereignisses gehen bis heute weit auseinander.

Für viele junge Menschen ist die Einheit Geschichte, längst erledigt und kein Thema mehr. Ältere leiden dagegen teilweise unter den Folgen der Einheit bis heute und sind der Meinung, dass der Osten vor allem wirtschaftlich noch immer benachteiligt sei. Manche Beobachter verweisen darauf, dass die Unterschiede zwischen den "neuen" Bundesländern heute größer seien als jene zwischen Ost und West. Während einige kritisieren, dass die innere Einheit bis heute noch nicht realisiert sei, sind andere der Meinung, dass es immer Unterschiede zwischen Ost und West geben werde und das sei auch gut so.

Zum Auftakt des neuen Online-Dialoges zum Stand der deutschen Einheit wollen wir das Thema mit unseren Gesprächspartnern live diskutieren.Teilnehmende werden sein:

Ilko-Sascha Kowalczuk, Historiker und Projektleiter in der Forschungsabteilung der Bundesbehörde für die Unterlagen der Staatssicherheit, Autor zahlreicher viel diskutierter Bücher zur DDR-Geschichte und zur Wiedervereinigung (u.a. Endspiel. Die Revolution von 1989 in der DDR, München 2009; Die 101 wichtigsten Fragen DDR, München 2009; 17. Juni 1953, München 2013)
Olaf Jacobs, Autor, Produzent und Regisseur zahlreicher Reportagen und TV-Dokumentationen (u.a. "Wer beherrscht den Osten?")
Dr. Judith C. Enders, Politikwissenschaftlerin, setzt sich in der Bewegung 3. Generation Ost für die Interessen der "Wendekinder" ein, das neueste Buch ist gerade erschienen "Wie war das für Euch? Die dritte Generation Ost im Gespräch mit ihren Eltern", Berlin 2016.
Torsten Hilscher, Redakteur Landespolitik, Morgenpost




Die Freiheit die wir mein(t)en - Podiumsdiskussion in der Alten Nikolaischule am 17. Juni 2014. Veröffentlicht in Leipzig

Am Mittwoch, den 18. Juni, findet in der Alten Nikolaischule in Leipzig die Veranstaltung der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Die Freiheit die wir mein(t)en – 25 Jahre friedliche Revolution in Ostdeutschland" statt.

Antje Hermenau, ,Dr. Judith Enders, Perspektive hoch drei e.V. und Regina Schild, Außenstellenleiterin BStU, diskutieren am morgigen Mittwoch über Freiheit. Dabei soll der Freiheitsbegriff der 90er Jahre retrospektiv diskutiert und aufgezeigt werden, dass Freiheit “work in progress“ ist und stets neu erkämpft und verteidigt werden muss.
Der Veranstaltungsort Alte Nikolaischule wurde auf Grund der direkten Nachbarschaft zur Nikolaikirche gewählt, einem zentralen Punkt der Friedlichen Revolution in der DDR.
Die Podiumsdiskussion “Die Freiheit die wir mein(t)en“ beginnt am 18. Juni um 18:00 Uhr.




LAB • Deutsche Einheit "FREIHEIT BEGINNT ZWISCHEN DEN OHREN" Impulse zum Umgang mit der DDR im Kontext politischer Bildung

Moderation eines Lab:
Eine Veranstaltung des Forum Berlin und des Forum Politik und Gesellschaft der Friedrich-Ebert-Stiftung

Wird über die Ereignisse aus dem Sommer/Herbst 1989 gesprochen, fallen u. a. die Stichworte: Friedliche Revolution, Montagsdemos oder Mauerfall. Jugendliche haben keine eigenen Erinnerungen an jene bewegenden Monate, die einen so großen Einfluss auf unser Leben in Deutschland, in Europa und in der Welt genommen haben.

Was waren eigentlich die Beweggründe dafür, dass die Bürger_innen in der DDR auf die Straße gegangen sind und was wollten sie erreichen? Und nicht zuletzt, wie war das Leben in der DDR eigentlich und welche Erfahrungen nehmen wir aus der Vergangenheit in das Heute mit? Wie erinnern wir Vergangenheit - der Zukunft zuliebe? Wie und an welchen Orten?

Um diese und andere Fragen zu beantworten, Interesse an der Geschichte zu wecken und Denkanstöße über das eigene Leben und Engagement zu geben, bereiteten wir in unserem LAB verschiedenste Themenräume vor.