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Franziska Storch

Kunsthistorikerin


Themenschwerpunkt: Kunst des 20. und 21. Jh.s

Sprache/n: Deutsch, Englisch, Französisch

Stadt: Hamburg

Land: Deutschland

Themen: contemporary art, kunstgeschichte ab 20. jh., zeitgenössische kunst, kunst und naturwissenschaften

Ich biete: Vortrag, Moderation, Beratung, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

  Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.

Biografie:

seit 2019 freie Autorin, Sendung Kulturjournal, Radiosender NDR 90,3

seit 2019 freie Lehrkraft im Bereich Kunsttheorie, Volkshochschule Hamburg

seit 2019 freie Mitarbeiterin im Bereich Bildung und Vermittlung, Hamburger Kunsthalle

seit 2019 freie Kunsthistorikerin: Führungen, Kurse, Reden, Texte, Ausstellungen, Beratung

seit 2018 Gründung und Leitung des SALOON Hamburg mit Co-Partnerin Charlotte Gaitzsch (Netzwerk für Frauen der Hamburger Kunstszene, assoziiert mit Netzwerken in weiteren Städten)

2016/17 wissenschaftliche Volontärin, Bucerius Kunstforum, Hamburg

2010-16 Promotionsstudentin, Philosophische Fakultät III, Humboldt-Universität zu Berlin (Betreuer: Prof. Michael Diers), Thema: Grauzonen. Zum Unbunten bei Richard Artschwager

2003-08 Studentin für gymnasiales Lehramt, Mathematik und Kunst und Medien, Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg

Vorträge / Referenzen:

Eröffnungsrede re-transfer

Rede zur Eröffnung der 1. Ausstellung des SALOON Hamburg: re-transfer, bm ATELIER, Hamburg, gehalten am 22. September 2019

Die Arbeiten der SALOON Hamburg-Mitglieder Josephin Böttger, Laura Franzmann, Anik Lazar, Bianca Müllner und Franziska Opel spiegeln das Postdigitale in der zeitgenössischen Kunst, denn sie trennen nicht mehr zwischen analog und digital, sondern verwenden ganz selbstverständlich Werkzeuge beider Räume und spielen mit dem wiederholten Übersetzen (re-transfer). Der Text stellt die Positionen ins Verhältnis von Thesen aus dem Zukunftsbericht von Matthias Horx.

Eröffnungsrede Arthur Selbach

Rede zur Eröffnung von Arthur Selbach. Harbour Lights, Speicherstadt, Hamburg, gehalten am 03. Mai 2019

Der Hamburger Fotograf Arthur Selbach hat über mehrere Jahre Aufnahmen von den großen Container- und Kreuzfahrtschiffen im Hamburger Hafen gemacht, teilweise von Lotsenbooten aus. Digital hat er mehrere Bilder übereinander gelegt zu fotografischen Collagen. Die halbtransparenten Motive machen Zeitlichkeit und Bewegung anschaulich, weshalb der Text einen Vergleich mit Eadweard Muybridges Bewegungsfotografien aufmacht und die Arbeiten ins Verhältnis zum Paul Virilios Aufsatz Die Auflösung des Stadtbildes von 1984 setzt und auch die Geschichte des Hamburger Hafens berücksichtigt.

Kurzvortrag Janet Sobel

Eine Diskussion um die Originalität des Drip Painting, Beitrag im Rahmen des Vortragsabends: Why have there been no great woman artists in history?, Acud macht neu, Berlin, gehalten am 27. September 2018

Dass Janet Sobel vor Jackson Pollock das Drip Painting etabliert hat, ist in den USA inzwischen weithin bekannt, hat aber die deutsche Kunstgeschichte noch nicht entsprechend erreicht. Der Vortrag füllt diese Lücke und knüpft zugleich an den Diskurs an Originalität und Kopie mit dem Aufsatz: Die Originalität der Avantgarde von Rosalind Krauss aus dem Jahr 1981 an.

Eröffnungsrede Renate Stendar-Feuerbaum

Rede zur Eröffnung der Einzelausstellung
Renate Stendar-Feuerbaum. Welt und Bühne, Barlach Halle k, Hamburg, gehalten am 22. August 2018

Die Bildhauerin Renate Stendar-Feuerbaum war zu diesem Zeitpunkt über 90 Jahre alt. Ihre Retrospektive spiegelt ihre Nähe zur Theaterbühne, weil sie auch ausgebildete Bühnenbildnerin war. Der Text verknüpft ihr Werk mit dem Laokoon-Text von Lessing, da bei ihr Theatertext und bildhauerische Formfindung sehr eng zusammenwirken.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Eröffnungsrede Marcel Grosse

Rede zur Eröffnung der Ausstellung big bounce back. Marce Grosse, Kunstverein Aichach, gehalten am 07. Juli 2018

Der junge, in Hamburg lebende Bildhauer Marcel Grosse interessiert sich besonders für Phänomene der Physik. In der großen Halle des Kunstvereins hat er einen Parcours aufgebaut, der wie eine Versuchsanordnung erscheint und zugleich die Historie des Ortes als Sanitätslager aufnimmt. Daher verknüpft der Text die Arbeiten des jungen Künstlers mit Kurt Lewins Überlegungen aus dessen Aufsatz Kriegslandschaften von 1917.