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Johanna Pohl

Nachhaltige Digitalisierung
Meine Biografie:

Johanna Pohl ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Nachwuchsforschungsgruppe "Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation" am Zentrum Technik und Gesellschaft an der TU Berlin. Sie promoviert am Lehrstuhl für Sustainable Engineering der TU Berlin zu ökologischen Bewertungsmethoden der Digitalisierung. Johanna studierte Abfallwirtschaft/ Altlasten an der TU Dresden sowie der Dokuz Eylül Üniversitesi in Izmir, Türkei. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewertung von Prozessen, nachhaltige Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation. Sie hält Vorträge und Workshops zum Thema Digitalisierung u.a. zur materiellen Basis der Digitalisierung und deren sozial-ökologischer Gestaltung.
Zum Zusammenhang von Digitalisierung und Nachhaltigkeit hat sie bereits an anderer Stelle geschrieben:
Pohl, Johanna (2019): Digital ist besser!? In: Briefe der Evangelischen Akademie 2019, 40. Jahrgang, Heft 131. S.34-40.
Frick, Vivian; Pohl, Johanna (2018): Anything, anywhere, anytime. Konsum im digitalen Zeitalter. In: Politische Ökologie 155, S. 46-51.
Frick, Vivian; von Jorck, Gerrit; Pohl, Johanna; Birckenstock, Maren (2018): Digital ist gut. Mythen der Digitalisierung dekonstruiert. In Ökologisches Wirtschaften Heft 3/2018, S. 30-34.

Meine Vorträge / Referenzen:

Workshop: Digital ist besser?! Chancen und Risiken der Digitalisierung für eine nachhaltige Gesellschaft

Die Digitalisierung hat Einzug in unseren Alltag gehalten, und mit ihr vielseitig wahrgenommene Chancen und Risiken. Von politischen und wirtschaftlichen Akteuren werden Konzepte wie ‚Industrie 4.0’ und das ‚Internet der Dinge’ als neue Wachstumsstrategien und Teil der Effizienzrevolution gepriesen. Das Konsumieren verliert dank des Internets jegliche zeitliche und räumliche Begrenzung: vom Sofa aus kann zu jeder Zeit eingekauft, Urlaubsreisen gebucht oder Bankgeschäfte erledigt werden. Gleichzeitig sollen digitale Technologien die smarte Antwort auf Ressourcenfragen, Klimawirkungen und globale Gerechtigkeit sein. Doch tragen digitalisierte Systeme wirklich dazu bei, dass wir insgesamt weniger Energie verbrauchen?
Im Workshop wollen wir zum einen den Status Quo der Digitalisierung untersuchen – was ist die materielle Basis der Digitalisierung, was sind aktuelle Versprechungen? Davon ausgehend wollen wir gemeinsam überlegen, welche Anwendungen und Prozesse aus Nachhaltigkeitssicht überhaupt digitalisiert bzw. digital unterstützt werden sollten und wie Digitalisierung für alle gestaltet werden kann.

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Wie schwer wiegt ein Bit?

Speakerin auf dem Panel "Wie schwer wiegt ein Bit?" auf der Konferenz Bits und Bäume im November 2018

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Schattenseiten der Digitalisierung für Mensch und Natur

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Interview auf der Konferenz "Bits und Bäume" im November 2018, https://bits-und-baeume.org/de

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Nachhaltige Digitalisierung? Oder warum Cat-Content nicht nur sweet ist.

Die Digitalisierung hat Einzug in unseren Alltag gehalten, und mit ihr vielseitig wahrgenommene Chancen und Risiken. Von politischen und wirtschaftlichen Akteuren werden Konzepte wie ‚Industrie 4.0’ und das ‚Internet der Dinge’ als neue Wachstumsstrategien und Teil der Effizienzrevolution gepriesen. Gleichzeitig wird Digitalisierung auch zur Lösung ökologischer Probleme herangezogen.
Doch können wir durch die Optimierungspotentiale der Digitalisierung unseren Naturverbrauch soweit drosseln, dass eine nachhaltige Gesellschaft entsteht?
Während Debatten zu Privatsphäre und Datenschutz im digitalen Raum oder die Zukunft der Arbeit allgegenwärtig sind, kommen bislang Fragen zu Energie- und Ressourcenverbrauch oder Klimawirkungen der Digitalisierung im Diskurs kaum vor. Hinter den Kulissen hat die Digitalisierung selbst einen enormen Rohstoffbedarf und generiert dadurch weitere ökologische Probleme. Wie muss Digitalisierung also gestaltet sein, welche Anteile der Digitalisierung wollen wir fördern, und welche nicht, damit planetare Grenzen eingehalten und soziale Gerechtigkeit gestärkt werden?

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Ist smart das neue grün? Die materielle Basis der Digitalisierung

Wäre das Internet ein Land, dann hätte es den weltweit drittgrößten Energieverbrauch. Denn obwohl die IT-Branche eine vorbildhafte Steilkurve von Effizienzgewinnen vorzuzeigen hat, erhöht sich hinter den Kulissen der Energieverbrauch von Rechenzentren und Netzwerken ständig. Während Debatten zu Privatsphäre und Datenschutz im digitalen Raum oder die Zukunft der Arbeit allgegenwärtig sind, kommen bislang Fragen zur materiellen Basis oder zur Klimawirkung der Digitalisierung im Diskurs kaum vor. Wie muss Digitalisierung also gestaltet sein, welche Anteile der Digitalisierung wollen wir fördern, und welche nicht, damit planetare Grenzen eingehalten und soziale Gerechtigkeit gestärkt werden?

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