Alle Speakerinnen* anzeigen >>

Katerina Valdivia Bruch

Zeitgenössische Bildende Kunst
Meine Webseiten/Blogs:

https://artatak.net/

https://artatak-texts.tumblr.com

https://artatak-projects.tumblr.com

Meine Themen:

contemporary art südostasien visual art zeitgenössische kunst kulturwissenschaften video art bildende kunst lateinamerika

Meine Sprache/n:

Deutsch Englisch Italienisch Spanisch

Meine Stadt:

Berlin

Mein Land:

Deutschland

Meine Biografie:

Katerina Valdivia Bruch ist eine in Berlin lebende unabhängige Kuratorin, Autorin und Kunstkritikerin. Sie studierte Philosophie, Kulturpolitik- und management und hat ein M.A. in Museumsstudien und Kritische Theorie des Independent Study Programme, MACBA/Universitat Autònoma de Barcelona. Katerina kuratierte Ausstellungen und organisierte unterschiedliche Vorträge und Lesungen in verschiedenen Kunst- und Kulturinstitutionen, u.a. am ZKM-Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Bielefelder Kunstverein, Grimmuseum (Berlin), CCCB (Barcelona), Instituto Cervantes (Berlin und München), Instituto Cultural de León (Mexiko), Para/Site Art Space (Hong Kong), und das Institute of Contemporary Arts Singapore, LASALLE College of the Arts. Im Jahr 2008 war sie Ko-Kuratorin der Prague Triennale an der Prager Nationalgalerie. Neben ihrer Arbeit als Kuratorin, schreibt sie Essays und Artikel für Kunstpublikationen und -magazine, und gibt Vorträge über zeitgenössische Kunst.

Meine Vorträge / Referenzen:

"Video Initiatives and Video Activism in Indonesia", ZKM-Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe

Seit Anfang der 90er Jahre spielt das Medium Video eine Rolle in der zeitgenössischen Kunst Indonesiens. Damals waren es Pioniere wie Krisna Murti, Teguh Ostentrik und Heri Dono, die mit Video experimentierten, um das kreative Spektrum ihrer multidisziplinären Installationen zu erweitern. Der Gebrauch von Video entwickelte sich allerdings nicht aus der künstlerischen Praxis, sondern aus einer kritischen Auseinandersetzung mit der Unterhaltungs- und vor allem der Fernsehindustrie.

Nach der Post-Suharto Ära (bekannt auch als Era Reformasi, ab 1998) hat sich dank der Meinungsfreiheit der Schwerpunkt von vorwiegend gesellschaftskritischen zu persönlichen und spielerischen Arbeiten verschoben. Es handelt sich sozusagen um eine zweite und jüngere Generation, die sowohl mit dem Fernsehen als auch mit Internet, Musikvideos und Mobilfunk aufgewachsen ist. In dieser Zeit tauchen unterschiedliche Initiativen im Bereich des Videoaktivismus auf und innerhalb der künstlerischen Szene verbreitet sich das kreative Experimentieren mit Video.

Über eine geschichtliche Einführung hinausgehend, wird der Vortrag von Katerina Valdivia Bruch einen Einblick in der Praxis des Videoaktivismus und der Künstlerinitiativen in Indonesien geben, die sich der Recherche, der Dokumentation und Informationsverbreitung des Mediums Video widmen. Im Anschluss wird der Künstler Krisna Murti über die Besonderheiten der Videokunstszene Indonesiens im Kontext Südostasiens sprechen, und der Kurator Agung Hujatnika einen Rückblick über das OK. Video – Jakarta International Video Festival geben, welches seit 2003 jedes zweite Jahr in der Hauptstadt stattfindet, und über die Bedeutung dieses Events in der Kunstszene Indonesiens berichten.

This talk is in: Englisch


"Juan Acha’s ‘Non-Objectualism’: A Latin American, Decolonial Art Theory?", Forum Transregionale Studien, Berlin

Peruvian art critic and theorist Juan Acha (1916-1995), a graduated chemical engineer, started writing about art in 1958. From 1958–1971 he was an active figure in the arts field in Lima, and between 1972 until his death he lived and worked in Mexico City, where he would develop a theory of art for Latin America. He is known for coining the term “non-objectualism” to depict conceptualist art practices in Latin America, aside from the U.S.-European conceptual art canon.

Juan Acha was a solitary figure in the art scene in Lima. While the majority of artists were following the indigenismo movement, he was a keen supporter of the emerging avant-garde art scene in Lima in the 1960s. Besides this, he developed a social theory of art, in which he connected avantgarde with underdevelopment, but also demanded a renewal in the arts with the artists as main agents for this change.

The talk will introduce some of the main thoughts by Juan Acha that contributed to develop his theory of non-objectualism. It will question whether his non-objectualist art theory could be considered a decolonial positioning towards the arts, or if it was a matter of recontextualising the international conceptual art trend in the Latin American avant-garde scene of that time.

This talk is in: Englisch