Katharina Warda

Autorin (Multimedia), Speakerin, Moderation


Themenschwerpunkt: Ostdeutschland, Rassismus

Twittername: @katharinawarda

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Stadt: Berlin

Land: Deutschland

Themen: klassismus, intersektionalität und othering, ostdeutschland, rassismus, dunkeldeutschland, punk, east german studies, sozialistischer internationalismus, black studies

Ich biete: Vortrag, Moderation, Seminarleitung, Beratung, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

Persönliche Anmerkung:

Im Sprechen über "den Osten", also den Bundesländern der ehemaligen DDR fehlen wichtige Stimmen. Anstelle eines Sprechens über den Osten braucht es vielstimmige neue Narrative aus dem Osten, die die DDR, die Wendejahre und die Gegenwart Ostdeutschland aus kritischer, intersektionaler Perspektive reflektieren. In meiner Arbeit spreche ich sowohl autobiografisch als Schwarze Ostdeutsche und Kind von sogenannten Wendeverlierer:innen über Rassismus, Klassismus und Abwertungen gegenüber Ostdeutschen und beleuchte Geschichten anderer gesellschaftlich marginalisierter Personen. Gleichzeitig reflektiere ich solche Erfahrungen und Beobachtungen analytisch mit einem sozialwissenschaftlichen Blick.

Biografie:

Katharina Warda wurde 1985 in Wernigerode (Sachsen-Anhalt) geboren und wuchs auch dort auf. 2014 absolvierte sie einen Magisterabschluss in Soziologie, Germanistische Literaturwissenschaft und Interkulturelle Wirtschaftskommunikation in Jena. 2008/09 studierte sie African Studies in Falun (Schweden). Seit 2015 ist sie Fellow der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien und promoviert in Berlin zur Widerständigkeit biografischer Erzählungen in Tagebuch-Blogs. Vor diesem Hintergrund verbrachte sie 2016/17 einen wissenschaftlichen Austausch an der Princeton University (USA).
Daneben arbeitet sie als freie Autorin mit Schwerpunktthemen Ostdeutschland, marginalisierte Identitäten, Rassismus, Klassimus und Punk. Seit 2021 ist sie Beiratsmitglied von »Kein Schlussstrich!«, einem bundesweiten Theaterprojekt zum NSU-Komplex. In ihrem Projekt "Dunkeldeutschland" erkundet sie die Nachwendezeit von den sozialen Rändern aus und beleuchtet blinde Flecken in der deutschen Geschichtsschreibung, basierend auf ihren eigenen Erfahrungen als Schwarze ostdeutsche Frau in der DDR und nach 1989/90.