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Kathrin Schultz

Kathrin Schultz
queere Mädchen*Arbeit
Meine Biografie:

Geboren 1979 in Mecklenburg Vorpommern, lebe ich seit 1998 in Berlin.

Bis 2007 habe ich Erziehungswissenschaften an der Freien Universität Berlin studiert, Schwerpunkt Sozialpädagogik / Arbeit mit Gruppen. Meine Diplomarbeit habe ich zum Thema "Die Märchen der Gebrüder Grimm - Das Für und Wider sowie mögliche Alternativen" geschrieben.

Zeitgleich hatte ich eine Elternzeitvertretung im Phantalisa Mädchentreff, wo ich erste Berührungspunkte mit dem Themenbereich feministische Mädchenarbeit hatte, ein Arbeitsfeld, dass sich seither wie ein roter Faden durch mein Berufsleben zieht.

Nach einem zweijährigen beruflichen Aufenthalt in Leipzig als Sozialpädagogin, angestellt bei RosaLinde Leipzig e.V., war ich von 2009 - 2016 als Geschäftsführerin bei Lambda Berlin-Brandenburg tätig, einem Verein von und für schwule, lesbische, bi, trans* und queere Jugendliche. Hier war ich neben Antragstellung, Personalführung und Finanzen außerdem für die Öffentlichkeitsarbeit sowie für den Aufbau des queeren Bildungsprojekts Queer@School verantwortlich. Im Zuge dessen habe ich auch zahlreiche Workshops in Schulen gegeben zum Thema Sexualpädagogik.

Im Juli 2015 wurde meine Tochter geboren, nach anderthalb Jahren Elternzeit arbeite ich nun beim Humanistischen Verband als Sozialpädagogin im Bereich der Wohnhilfen, eine völlig neues, und spannendes Arbeitsfeld. Besonders interessant finde ich darin wiederum den Gender-Aspekt.

Seit 2004 bin ich außerdem Fahrtenleiterin bei Sterntal GmbH, einem Verein, der inklusive Fahrten für Jugendliche mit und ohne körperliche und geistige Beeinträchtigungen anbietet. Hier führe ich nach wie vor regelmäßig Workshops zum Thema "Sexualität und Behinderung" durch.

Ehrenamtlich bin ich seit 2004 im Sonntags-Club e.V. - u.a. als Vorstandsfrau sowie als Ansprechperson für den Frauen-Lesben-Bereich - aktiv, einem Verein, der sich an queere Menschen ohne Altersbegrenzung richtet. Hier habe ich auch die meisten Moderationserfahrungen gesammelt, u.a. als Mitmorderation von MIXTAPE, einer queeren offenen Bühne von 2013 - 2016.
Seit Januar 2016 bin ich (wieder) bei QueerAmnesty, außerdem betreue ich bei SAWA ehrenamtlich queere Flüchtlinge in der Wohnungssuche.

Auch das Thema Film hat mich stets begleitet, hauptsächlich im Archiv-Bereich. So habe ich u.a. den Dokufilm "40+2. 4 Jahrzehnte Lesbenfrühlingstreffen" realisieren können. Durch diesen Film sind viele Kooperationen zu Frauen-Lesben-Archiven deutschlandweit entstanden, ein Themenbereich, der mich weiterhin sehr interesssiert. Darüber hinaus habe ich auch Doku-Filme mit Mädchen entwickelt. Das reichte von der FInanzaquise über Kameraführung bis hin zum selbst durchgeführten Film-Schnitt :)

Und nicht zuletzt schreibe ich seit Anfang 2016 ehrenamtlich bei der Zeitschrift WIR FRAUEN mit. Journalismus gelernt habe ich nicht, habe aber schon seit meiner Kindheit Texte verfasst, und zwar mit literarischem wie auch mit journalistischem Inhalt, z.B. für die Zeitschrift L.Mag im Jahre 2004 / 2005.

Aktuell lebe ich mit der Co-Mutter meiner Tochter sowie deren Sohn (geb. April 2016) in einer queeren Lebensgemeinschaft in Berlin-Lichtenberg.

Meine Vorträge / Referenzen:

Science Slam im Sonntags-Club

Hier habe ich im November 2016 zuletzt den 1. Platz mit meinem Vortrag über mein Diplomarbeitsthema gewonnen :)




Artikel bei WIRFRAUEN

Zeitschrift zu Gender-Frauen-Themen, bei der ich aktuell mitarbeite - erscheint alle drei Monate.