Lotte J. Hiller

Doktorand*in & wiss. Mitarbeiter*in


Themenschwerpunkt: queer safer spaces

Twittername: @lotte_hiller

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Stadt: Rostock

Land: Deutschland

Themen: antidiskriminierung, empowerment, queer, trans*, queer-feminismus, lsbt, safer space

Ich biete: Vortrag, Seminarleitung, Training, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

Persönliche Anmerkung:

Als Geograf*in interessieren mich räumliche Machtaushandlungen und Sicherheitskonstruktionen. Die Reflexion der eigenen Privilegien und des (vergeschlechtlichten) Körpers im Raum erlaubt eine Analyse, wer warum und wie Zugang bekommt und wem dieser verwehrt bleibt. Ich entwickelte eine Kartierungsmethode, die diese Prozesse visualisiert. Durch das Veranschaulichen unterschiedlicher Raum- und Sicherheitswahrnehmungen wird die Grundlage für inklusivere Räume und Empowerment geschaffen.
Meine Angebote bieten das Potential für eine konkrete und praktische Anwendung in Gruppen oder Organisationen (Vereine, Schulen, Firmen).

Biografie:

Weiß, abled, nicht-binär, working class biography, Elter*n.
Nach dem Lehramtsstudium (Deutsch & Geografie) und jahrelanger Erfahrung in unterschiedlichen pädagogischen Kontexten (Deutschunterricht für Geflüchtete*, Improvisation, kreatives Schreiben) fokussiere ich mich nun auf die wissenschaftliche Arbeit.
Derzeit promoviere ich an der Universität Potsdam zu safer spaces für LSBT und teile meine Forschungsergebnisse auf Tagungen und Podiumsdiskussionen.
Ich verknüpfe Kartierungsmethoden mit literarischen Texten und entwickelte in dem Zusammenhang eine literarische Exkursion zu Grenzerfahrungen in Potsdam.
Zudem sensibilisiere ich als Koordinator*in des Zirkelnetzwerks Workshopleiter*innen zur Schaffung von safer spaces.

Vorträge / Referenzen:

Vielfaltssensible Lehr- und Lernräume an der Universität

Der Kerngedanke von safer spaces an der Universität ist es, Lehr- und Lernräume zu schaffen, in denen das Potential von allen gefördert wird, indem Stress durch Mehrfachdiskriminierungen reduziert wird. Wie können Aspekte von Vielfaltssensibilität in die Praxis umgesetzt werden – v.a. in einer Zeit, in der das Campusleben ins Virtuelle verlagert ist? Haltungen wie „Ich bin tolerant.“ oder „Ich behandle alle gleich.“ genügen nicht, da sie eine Politik des Nicht-Handelns fördern.

Im Mittelpunkt des Workshops stehen deshalb die Auseinandersetzung mit sich selbst und konkreten Handlungsweisen. Der Workshop soll einen Einstieg geben, wie Räume in der Wissenschaft sensibler für Vielfalt und gegen Diskriminierung gestaltet werden können. Bevor konkrete Methoden zum Abbau von Barrieren besprochen werden, sollen eigene Privilegien reflektiert und blinde Flecken der eigenen Wahrnehmung aufgedeckt werden.

Die Referent*in Lotte Hiller promoviert in der Humangeographie zu safer spaces aus postkolonialer Perspektive und entwickelt Methoden zur Visualisierung von subversiven Raumaneigungspraxen. An der Universität Göttingen kooperierte sie mit der Stabsstelle für Chancengleichheit und Diversität und erarbeitete mit Student*innen ein Konzept für einen sichereren Campus.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch