Nastaran Tajeri-Foumani


Themenschwerpunkt: Diskriminierung, Rassismus

Webseite/Blog: https://nastarantajeri.me/startseite/

Sprache/n: Deutsch, Englisch, Persisch

Stadt: Berlin

Land: Deutschland

Themen: empowerment, diskriminierung, soziale arbeit, film und gender, queer-feminismus, feminismus und film, film und diversity, rassismus

Ich biete: Vortrag, Moderation, Seminarleitung, Beratung, Training

Biografie:

Berliner*in ~ Referent*in in der politischen Bildung ~ Moderator*in ~ Gastdozent*in an der Alice Salomon Hochschule in Berlin

Arbeitsschwerpunkte:
Diskriminierung (Antimuslimischer Rassismus, Rassismus) Empowerment, Queerfeminismus, Versicherheitlichung des öffentlichen Raumes, Standards und Haltung in der Sozialen Arbeit, Diskriminierungssensibilität und Subjektorientierung in der Beratungspraxis u.v.m.

Ich bin (ex-) Sozial Arbeiter*in (B.A. Alice Salomon Hochschule), Berater*in für pädagogisches Handeln in der Einwanderungsgesellschaft (HAW Hamburg) sowie AKT® – Antigewalt- und Kompetenztrainer*in (VPN Berlin).

Ich arbeite als freie Mitarbeiter*in für diverse Organisationen, Stiftungen und Vereine – bundesweit und international.

Neben meiner Tätigkeit als Berater*in und Trainer*in bin ich zudem in der Filmbranche unterwegs:

u.a. als Moderator*in für die Panorama Sektion der Berlinale, bin im „Queer Short Film Fund Pre Selection Panel“ des XPOSED Queer Film Festival Berlin, moderiere da auch Filmgespräche und bin im Programming Team aktiv. Des Weiteren bin ich im ProgrammKolektiv von district D*Schule aktiv.

Vorträge / Referenzen:

WORKSHOP: INTERSEKTIONALITÄT - WAS NUN?- Pro Quote Film

Es werden diskriminatorische Leerstellen in den jeweiligen Arbeitsfeldern untersucht und die intersektionale Analysematrix wird dadurch lebendig angewandt.
In diesem Workshop wird die Reflexion der eigenen Positionierung in gesellschaftlichen Machtverhältnissen im Zentrum stehen. Dies ist ein wesentlicher Schritt um sich eigener Stärken und Schwächen bewusst zu werden und um sich nachhaltige Bündnisse und Strukturen der Unterstützung zu kreieren. Wie kann ich die eigene Position kollektiv nutzen um Diskriminierung entgegen zu wirken? Welche Vorüberlegungen sind nötig um passende Strategien zu finden?

Der Workshop bietet einen Raum um sich kollektiv zu reflektieren und passende Fragestellungen für die eigene Praxis zu entwickeln.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Perspektiven auf muslimische Frauen*bilder

Fachtag: Dimensionen des antimuslimischen Rassismus in Bremen

Die Auseinandersetzung mit antimuslimischem Rassismus im Kontext Gender bedarf einer
enormen Anstrengung, um verfestigte rassistische und sexistische Wissensbestände zu
verlernen. Das Verlernen ist ein aktiver Prozess. Menschen müssen sich mit dominanten,
rassistischen, patriarchalen und androzentristischen Erzählweisen von Geschichte selbst
konfrontieren. Über viele Jahrhunderte sind diffamierende Frauen*bilder konstruiert worden
und halten sich hartnäckig im kollektiven Narrativ. Dies betrifft die Erzählweisen der
Dominanzkultur, aber auch die der jeweiligen muslimischen Communities. Effekte und
Kontinuität dieser Erzählweise sind weltweit eine gewaltvolle Realität vieler Muslima* und
Menschen, die muslimifiziert werden. Es gibt nicht „den Islam“, denn selbstverständlich sind
Religionen und die jeweiligen Praxen so mannigfaltig wie deren verschiedenen Gruppen,
Gemeinschaften und regionalen Kontexte und Traditionen selbst. Genauso verhält es sich mit
den verschiedenen Feminismen. Es gibt nicht den „islamischen Feminismus“, jeder regionale
Kontext hat auch hier eine eigene Auseinandersetzung mit Frauen*themen, feministischer
Koranexegese und weiteren androzentristischen Auslegungen.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Was bewegt uns?! Handlungsräume für Strategien, Empowerment und Widerstandskämpfe

Panel mit Ferda Ataman, Max Czollek, Koray Yilmaz-Günay und Sharon Dodua Otoo.

Es hätte nicht den NSU, Halle und Hanau gebraucht, um rassistische und antisemitische Strukturen in der deutschen bundesrepublikanischen Gesellschaft sichtbar zu machen. Debatten über Identität, Herkunft und Heimat - und wer eigentlich zur „Deutschen Gesellschaft“ gehört – polarisieren seit Jahrzehnten. Viel zu oft werden Menschen durch verschiedene Ein- und Ausschlusskriterien auf zugeschriebene Plätze verwiesen.
Umso wichtiger ist es, dass Handlungspraxen von Widerstand und Empowerment dem gegenüberstehen, denn sie sind unerlässliche Veränderungs- und Überlebensstrategien für viele deutsche Bürger*innen.
Welche Kampagnen und Aktionen sind notwendig? Welchen Austausch, welche Bündnisarbeit und Motivation braucht diese Arbeit? Wie selbstbestimmt kann politisches Handeln gestaltet werden? Was hat Kunst mit Widerstandspraxen zu tun?

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Über das AusGRENZEN und den Ruf nach Solidarität- On EXCLUSION and the Call for Solidarity

Panel mit Dr. Jérémy Geeraert, Katja Kajikhina, Arlette-Louise Ndakoze und Seebrücke.

Was bedeutet es von Versorgungs- und Gesundheitssystemen ausgeschlossen zu sein? Wo bestehen Zusammenhänge zwischen struktureller Diskriminierung/ Rassismus und Krankheit/Tod? Wie lässt sich erklären, dass sogenannte "offene" und demokratische Gesellschaften Seenotretter*innen und Geflüchtete kriminalisieren? Welche widerständigen Strategien entwickeln sich trotz oder aufgrund der Krise/n? Braucht es neue Solidarisierungs- und Protestkonzepte, die sich jenseits weißer Diskurse und hegemonialer Wissenstrukturen des globalen Nordens bewegen? Wie kann die Singularität des Körpers/ Subjektes und seine Verwundbarkeit jenseits von den Rhetoriken einer Klassengesellschaft, die auf Ausgrenzung setzt, zum Gegenstand neuer Erkenntnisformen werden? Was brauchen wir um todbringende Gesellschaftsstrukturen und -politiken aufzuhalten?

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
On Being Included: Networking & Think Tank für Filmfestivals

Zahlreiche Filmfestivals in Deutschland haben einen politischen, aktivistischen oder identitsbezogenen Fokus. In den letzten Jahren wurden es gerade in den Bereichen Antirassismus, Antikolonialismus, Gender, Feminismus und LGBTIQ+ immer mehr.

Welche Philosophie, Strategie und Ziele verfolgen diese Festivals? Welchen Herausforderungen müssen sie sich Jahr für Jahr stellen? Welche Visionen haben sie für die Zukunft? Dieser Online-Workshop bietet die Möglichkeit für einen Think Tank mit Festivalorganisator*innen zu diesen und anderen Themen sowie für Vernetzung und gegenseitige Unterstützung. Dazu lädt das AKE DIKHEA? Roma-Filmfestival ein, das nicht nur als Veranstalter, sondern auch als Teilnehmer dabei sein wird. Der Workshop ist begrenzt auf 16 Festivalorganisator*innen. Anmeldung bis zum 15. November 2020 möglich.

Dieser Vortrag ist auf: Englisch
Panel Futur Drei

Bei dem Filmpreview führen Nastaran Tajeri, Hengameh Yaghoobifarah, Wana Limar und der Regisseur Faraz Shariat live ein Gespräch und reflektieren über postmigrantische Perspektiven auf Diversität und Klasse. Sie stellen Fragen zu Zugehörigkeit und Gemeinschaft, was die familiäre Vergangenheit mit der Identität zu tun hat und wie das alles unter Betrachtung der Machtstruktur und Diskriminierung analysiert werden kann.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Can a person be illegal? Refugees, Migrants and Citizenship in Europe.

Keynote in collaboration with Stine Marie Jacobsen about language, empowerment and oppression.
University of Uppsala Sweden.

Dieser Vortrag ist auf: Englisch
Von Blicken und Brandbomben. Antimuslimischer Rassismus heute.

Bildungsbausteine gegen antimuslimischen Rassismus

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Queer Academie - A Directors Exchange on New Queer German Cinema

In conversation with Faraz Shariat and Leonie Krippendorff during Berlin International Filmfestival - Berlinale

Dieser Vortrag ist auf: Englisch
AGEISM IN FILM AND TV- Panel in english

In dieser Folge, welche in Kooperation mit der DFFB, dem Filmnetzwerk Berlin, der Berlin Feminist Film Week und des Women+ Film Network Berlin entstanden ist und am 07. März, einem Tag vor dem Internationalen Frauentag, aufgezeichnet wurde, wollen wir uns einwenig mehr diesem Thema widmen. Auf dem Panel spricht Moderatorin Nastaran Tajeri mit Soziologin Dr. Nataša Pivec, Schauspielerin und Regisseurin Greta Amend und Produzentin und Autorin Bettina Förg über ihre Erfahrungen mit Altersdiskriminierung in der Filmszene und darüber wie Geschichten auch in Bezug auf das Alter diverser werden müssen. Zusätzlich gehen sie der Frage nach, warum Frauen über 50 eigentlich nicht mehr in Geschichten aus Film und Fernsehen existieren und wie wir die Obsession nach jungen Gesichtern im Film und Fernsehen überkommen könnten.

Dieser Vortrag ist auf: Englisch