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Sarah Diehl

Sarah Diehl
Abtreibung/Kinderlosigkeit
Meine Biografie:

Sarah Diehl lebt als Schriftstellerin, Filmemacherin und Aktivistin in Berlin.
Magister der Museologie, Afrikawissenschaften und Gender Studies an der Humboldt Universität.
Sie arbeitet seit 10 Jahren zum Thema "Reproduktive Rechte im internationalen Kontext" und ist gut vernetzt mit internationalen Pro-Choice Aktivistinnen.
Zu diesen Themen hat sie zwei Anthologien veröffentlicht "Brüste Kriegen" (Verbrecher Verlag, 2004) und "Deproduktion - Schwangerschaftsabbruch im internationalen Kontext" (Alibri, 2007) veröffentlicht; daneben Kurzgeschichten und journalistische Arbeiten in diversen Publikationen (u.a. Berliner Zeitung, Zeit online, Jungle World, taz, Spex.
2008 drehte sie den preisgekrönten Dokumentarfilm Abortion Democracy: Poland/South Africa, über die Veränderungen in den Abtreibungsgesetzen in Südafrika und Polen und deren Auswirkungen auf die Lebensrealität von Frauen. Der Film wird bis heute weltweit als Aufklärungsfilm gezeigt. (offizielle webseite: www.abortion-democracy.de)
2012 erschien ihr erster Roman Eskimo Limon 9 über den Culture Clash zwischen Israelis und Deutschen. (Buchbesprechung: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/eskimo-limon-9-roman-von-sarah-diehl-ueber-identitaeten-und-heimweh-a-859733.html) Ihr zweiter Roman "Das Humboldthaus" erscheint Anfang 2017.
2015 etablierte sie Ciocia Basia (Tante Barbara), eine Organisation, die Frauen aus Polen hilft nach Berlin zu kommen, um hier einen legalen, sicheren Schwangerschaftsabbruch zu bekommen. Sie arbeiten eng mit den Women on Waves, Women on Web und Women help Women zusammen.
2014 erschien ihr Sachbuch "Die Uhr, die nicht tickt", eine Analyse über das schlechte Image der Kinderlosigkeit von Frauen als Druckmittel zur unbezahlten Care-Arbeit. (Interview: http://www.fr-online.de/panorama/mutterschaft--die-frau-als-waermequell-der-gesellschaft--,1472782,29277578.html)
Darüber hinaus Mitarbeit im Verbrecher Verlag, dort Mitherausgabe der Anthologien "Kreuzbergbuch", "Mittebuch" und "Neuköllnbuch".