Vanessa Wormer

Journalistin


Themenschwerpunkt: Tech, Daten, Innovation

Twittername: @Remrow

Webseite/Blog: https://www.sueddeutsche.de/autoren/vanessa-wormer-1.2805009

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Stadt: München

Land: Deutschland

Themen: datenjournalismus, journalismus, künstliche intelligenz, digitalisierung, investigativjournalismus, daten, digitaljournalismus, storytelling, open data, data journalism, innovation, transparenz, recherche, data science, ki

Biografie:

Vanessa Wormer leitet bei der Süddeutschen Zeitung das Team "Daten und digitale Investigation". Sie ist Teil des globalen Teams, das die Panama Papers aufgedeckt hat und dafür mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Zusammen mit Bastian Obermayer und Frederik Obermaier wurde sie zu Deutschlands "Journalisten des Jahres 2016" gewählt. Sie ist Mitglied im Vorstand der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche.

2015 absolvierte Vanessa Wormer an der Columbia Journalism School in New York das Lede Program und lernte programmieren. Zuvor: Studium an der Universität Mannheim Mannheim (Master Geschichte), Journalistenausbildung am ifp in München, Volontariat bei der Heilbronner Stimme sowie Rudolf Augstein Data Fellow bei CORRECT!V in Berlin. Das Medium Magazin zählte Vanessa Wormer 2014 zu den herausragenden Nachwuchstalenten („Top 30 bis 30“) in Deutschland.

Vorträge / Referenzen:

Transparenzregister: Mit Open Data Steuerflucht bekämpfen

Unser internationales Finanzsystems ist höchstkomplex und ermöglicht Unternehmen und Kriminellen über undurchsichtige Firmen viel Geld am Staat vorbeizuschleusen - nicht nur in Steueroasen, auch in Deutschland. Trotzdem findet das Thema in Politik und Medien wenig Beachtung. Too long didn’t read. Wie ein offenes Transparenzregister internationale Steuerfahndung ermöglicht erzählen Vanessa Wormer (SZ-Journalistin) und Michael Peters (Open Knowledge Foundation).

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Specters of Communism: Die Paradise Papers – In der Schattenwelt globaler Geldströme

Die Paradise Papers – In der Schattenwelt globaler Geldströme
Podiumsdiskussion Mit Wolfgang Krach (SZ), Nicolas Richter (SZ), Vanessa Wormer (SZ) und Burkhard Lohmann (Rechtsanwalt, Steuerberater und Partner bei Mazars München), Gesprächsführung: Karsten Fischer, Professor am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft (LMU)

Nach den Panama Papers stehen jetzt die Paradise Papers in den Schlagzeilen. Sie zeigen wie Konzerne und Superreiche Gewinne in Steueroasen verschieben. Dabei handelt es sich nicht um illegale Machenschaften, sondern um legale Steuertricks.
Eine zentrale Rolle spielt die Kanzlei Appleby, einer der Marktführer im Offshore Geschäft. Ein Teil ihrer Daten wurde der Süddeutschen Zeitung zugespielt und wochenlang von einem großen Team in Zusammenarbeit mit dem International Consortium of Investigative Journalists ( ICIJ ) ausgewertet.

Über die Recherchearbeit zu den Paradise Papers berichten in einem Werkstattgespräch:
Wolfgang Krach, Chefredakteur, Süddeutsche Zeitung
Nicolas Richter, Investigative Recherche, Süddeutsche Zeitung
Vanessa Wormer, Digitale Medien, Süddeutsche Zeitung
Burkhard Lohmann, Rechtsanwalt, Steuerberater und Partner bei Mazars München
Gesprächsführung: Karsten Fischer, Professor am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft (LMU)

Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung im Rahmen der Haus der Kunst-Veranstaltung „Specters of Communism: Ein Festival über das revolutionäre Jahrhundert“ in den Kammerspielen statt.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Journalismus zwischen Leaks, Open und Private Data

Journalisten sind angewiesen auf offene Daten, wenn sie Korruption und Geldwäsche aufdecken wollen. Vanessa Wormer, Datenjournalistin bei der SZ, zeigt auf dem Datensummit 2017 anhand der Recherchen zu den Panama Papers, wie Journalisten den geheimen Immobilienbesitz von Superreichen in London enthüllen konnten - und warum das in Deutschland (noch) nicht möglich ist.

Keynote zur Gründungstagung des Gründungstagung des Mainzer Zentrums für empirische Demokratieforschung

In Zeiten von Fake News und Donald Trump hat die Forderung nach Transparenz als Stütze der Demokratie Hochkonjunktur. Vanessa Wormer, Redakteurin bei der Süddeutschen Zeitung, zeigt, warum Staat, Gesellschaft und Journalismus von einem transparenten Zugang zu Informationen profitieren können.

Investigativer Datenjournalismus: Zur exklusiven Story mit Daten

2,6 Terabyte Daten, mehr als 11,5 Millionen Dateien: Die Panama Papers waren das größte Leak, mit dem Journalisten jemals gearbeitet haben. Vanessa Wormer erzählt auf der Netzwerk Recherche Jahreskonferenz 2016, wie die Recherche lief.

Vierte Gewalt reloaded - Wie Daten und Code Journalismus verändern

#DigiKon15 - Ein Kongress der Friedrich-Ebert-Stiftung zur digitalen Gesellschaft, 24./25. November 2015, Berlin